Home Archiv Links Intern Editorial Impressum
 
 
Neue Texte
 

Schwerpunkte

Sozialpolitik als Infrastruktur
Ende der Demokratie?
 

Rubriken

Deutsche Zustände
Neoliberalismus und Protest
Bildung
Krieg und Frieden
Biomacht und Gesundheit
Kulturindustrie
Theorie: Empire, Kommunismus und andere Angebote
Rezensionen
 
 

Anzeige

Aktuelles

 

"Sozialpolitik anders gedacht: Soziale Infrastruktur"

Neus Buch der AG links-netz

Im von der AG links-netz herausgegebenen Buch, das mit freundlicher Unterstützung des Sozialistischen Büros (SB) im Oktober 2013 im VSA-Verlag erschienen ist, wird der (überarbeitete) Entwurf einer "Sozialpolitik als Bereitstellung einer sozialen Infrastruktur" vorgestellt, kontextualisiert, für verschiedene Bereiche ausbuchstabiert und kritisch diskutiert. Hier geht es zur Internetseite des Verlags mit Bestellmöglichkeit und Leseprobe

links-netz jetzt auch auf Facebook

Wer es mag, kann links-netz jetzt auch auf Facebook finden. Dort informieren wir über neue Beiträge, Veranstaltungen und weitere Aktivitäten. Die Seite ist auch ohne eigenen Facebook-Account erreichbar unter: www.facebook.com/linksnetz. Für alle, die Facebook ablehnen, ändert sich dadurch nichts. Der Zugang zu unseren eigenen Seiten bleibt wie gewohnt.

April 2014

„Der Maidan“ und die Medien

Rudolf Walther

In den tonangebenden Zeitungen sowie im Fernsehen werden die Namen von Straßen und Plätzen in letzter Zeit so oft und so selbstverständlich genannt wie die Vornamen von Kindern und die Namen von Haustieren. Ob „Gezi“, „Taksim“, „Tahrir“ oder „Maidan“ – mit diesen Wörtern jonglieren Journalisten „angeberisch wie ein Kleinbürger-Tourist, der sich als Habitué aufspielen will“ (Max Frisch) – also als Weltenkenner, der sich überall auskennt wie in seinem Stadtviertel oder Dorf. Dieser zunächst nur lächerliche Sprachgebrauch verliert seine Harmlosigkeit, wenn man seine politischen Implikationen einbezieht. ... weiterlesen 

März 2014

Die Krim-Krise und ihre Profiteure

Joachim Hirsch

Nun gibt es also zu der nicht enden wollenden ökonomischen auch noch eine ausgewachsene politische Krise, mit der russischen Annexion der Schwarzmeer-Halbinsel als Höhepunkt. Und natürlich wird darüber gestritten, wer sie verursacht hat. Es lohnt sich aber zu fragen, wer eigentlich davon profitiert. Da ist zunächst einmal die unter massiver westlicher Mitwirkung nicht so richtig verfassungsgemäß zustande gekommene, äußerst dubios zusammengesetzte und gewisse Legitimitätsdefizite aufweisende ukrainische Regierung, die sich nun als Opfer stilisieren und nationale Gefühle mobilisieren kann, genauso wie Putin das auf der anderen Seite in Siegerpose tut. Herrschaftssicherung also. Nationalistische Rhetorik kann in der Ukraine die Bevölkerung für eine gewisse Zeit auch darüber hinwegtäuschen, was ihr blühen wird, wenn der Internationale Währungsfonds und die EU mit ihren Strukturanpassungsprogrammen kommen, die zur Bedingung für die dringend benötigten Kredite gemacht werden. Auch die Waffenproduzenten, die zuletzt unter gewissen Absatzproblemen zu leiden hatten, dürften sich freuen – wird doch jetzt nun allenthalben wieder aufgerüstet. Sogar Merkel und Steinmeier profitieren, können sie durch entschlossenes Auftreten die politischen Untaten der großen Koalition in den Hintergrund rücken lassen. Ähnliches gilt für die EU, deren Politik die Krise erst heraufbeschworen hat. ... weiterlesen 

© links-netz 2005